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Regine macht eine Platte

D | 2001 | Dokumentarfilm | 75 min | Beta SP

Kurzinfo

Dokumentarfilm über zwei Jahre im Leben einer jungen Musikerin, die versucht, ein Star zu werden

Synopsis

Im Sommer 1998 geht die Hamburger Sängerin Regine mit ein paar selbstgeschriebenen Songs, die sie in ihrem Wohnzimmer aufgenommen hat, zu einem Musikverlag. Wie in einem modernen Märchen unterschreibt sie einen Monat später einen Plattenvertrag bei der SONY. Während der folgenden zwei Jahre gerät Regine in einen Strudel aus Euphorie, Stillstand und völliger Depression. Die Marketingstrategen des Konzerns arbeiten an ihrem Image, während Stylisten, Friseure und Fotografen und Clipregisseure den kommenden Star formen. Jeder hat eine eigene Regine vor Augen und jeder hat ein eigenes Rezept. Doch Regine ist kein Star, der komplett aus der Retorte kommt, keine, die vollständig mit den Strategien der Trendforschung erschaffen wurde. Auf der Suche nach neuen Impulsen schlägt die Plattenfirma vor, Regine, die sich mittlerweile Regy nennt, und ihren verbliebenen Produzenten Roland für zehn Tage nach New York zu schicken. Hier soll Regine mit einigen der berühmtesten Studiomusiker Amerikas, wie Omar Hakim und Mino Cinello, die u.a. mit Miles Davis und Madonna gespielt haben, Fernando Saunders und dem Sting-Gitarristen Domenic Miller, an ihren Stücken arbeiten. Die Reise ist teuer und die Erwartungen an die junge Hamburgerin sind groß. Die New Yorker Musiker sind supercoole Profis, ihnen kann man nichts vormachen. Sie haben schon "große Karrieren" im Studio wie Seifenblasen zerplatzen sehen. Regine, die vor den Aufnahmen sehr nervös ist, gelingt es, nach den ersten sessions die Profis für sich zu erwärmen, auch wenn diese Regines Texte überhaupt nicht verstehen. Sie machen ihren Job als hochdotierte Berufsmusiker. Während Regine mit Domenic Miller flirtet, belustigt sich Amerikas berühmtester Perkussionist Hakim einige Male über die deutsche Sängerin. "In which language does she sing actually?" Die Langzeitdokumentation begleitet die junge Frau über turbulente Wochen, aber auch über Monate, in denen nichts passiert, weil niemand weiss, was sich die Strategen hinter den glänzenden Fassaden als nächste Episode einer immer wiederkehrenden "a star is born"- Inszenierung ausgedacht haben.

Stab

Angaben zum Stab
Regie Sabine Howe
Kamera George Pauly, Arndt Henning
Ton Arndt Henning
Kurzinfo Sabine Howe
Produktion Sabine Howe und Gunter Hanfgarn

Galerie

Trailer