Während die Mehrheit von uns die Welt durch unmittelbare Anschauung wahrnimmt, gibt es ein paar Besessene, für die das Leben nur durch die Kameralinse erfahrbar wird. Von dem unwiderstehlichen Bedürfnis getrieben, jedes Detail seiner Umwelt festzuhalten, verfiel auch der Lehrer Manfred Beier ganz und gar seiner fotografischen Obsession, die ihn fast seine Familie gekostet hätte und die sein Leben in eine einzige lange Serie fotografischer Aufnahmen einfror. Eine Sammlung von mehr als 60.000 Fotografien und 180 Super-8 Filmen - Zeugnissen von den Anfängen der DDR bis über ihr Ende hinaus - überdauert ihn heute als sein Lebenswerk.