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DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci für den Europäischen CIVIS-Preis nominiert
Unsere ZDF/ARTE-Koproduktion "Der Jungfrauenwahn" (Redaktion: Burkhard Althoff, Kathrin Brinkmann) gefördert von der Nordmedia wurde für den europäischen CIVIS-Preis nominiert:
www.civismedia.eu/downloads/2017_civis_nominierte.pdf
In ihrem Dokumentarfilm beleuchtet Autorin und Regisseurin Güner Yasemin Balci das Verhältnis des Islams zur Sexualität. Einfühlsam zeigt sie, warum sexuelle Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben für junge Muslime heute noch immer zur Gefahr werden können. Aus der Jurybegründung: "Der Filmemacherin Güner Yasemin Balci gelingt es, für die Freiheit und Selbstbestimmung der Frau einzutreten, gleichzeitig den Schutz des Privaten zu wahren und die Voraussetzungen für eine moderne und zeitgemäße Gesellschaft unterschiedlicher Kulturen einzufordern."
Was bedeutet es muslimisch  zu sein und in einer freien Gesellschaft zu leben? Wie verträgt sich die Herkunftskultur der Eltern mit den eigenen Wünschen? Welchen Stellenwert hat das Gebot der Jungfräulichkeit für junge Menschen aus Einwandererfamilien? In ihrem subjektiv erzählten Film bekommt die Journalistin und Filmemacherin Güner Yasemin Balci sehr persönliche Antworten auf diese Fragen. Balci ist als Tochter türkischer Einwanderer in Berlin-Neukölln aufgewachsen. Es hat sie schon früh beschäftigt, warum es immer wieder ihre muslimischen Nachbarn sind, die ihren Kindern das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben verwehren. Und: Welchen Preis die junge Generation zahlen muss, um frei zu sein. Der Psychologe Ahmad Mansour, die Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş, die Femenaktivistin Zana Ramadani und die junge Studentin Arife Yalniz sind die Protagonisten des Films. Sie alle mussten kämpfen, um selbstbestimmt leben zu können, mussten mit ihren Familien und Freunden brechen, weil sie sich nicht an Moralvorstellungen halten wollten, die Sexualität unter Strafe stellen und noch heute in vielen Moscheen so gepredigt werden, wie vor 900 Jahren, als der muslimische Philosoph Al-Ghazali sein „Buch der Ehe“ schrieb. Sie alle arbeiten daran, die Gesellschaft aufzuklären und zu verändern. Ihr Anliegen ist persönlich und politisch zugleich. Vieles von dem, was heute vor allem als Problem von muslimischen Migranten verhandelt wird, wie die Unterdrückung von Frauen, überhöhter Machismo und Gewaltbereitschaft bei Männern, Zwangsehen und Gewalt im Namen der Ehre, hat seinen Ursprung beim zentralen Thema der gesamten muslimischen Welt: Die Verteufelung der weiblichen Sexualität. „Wenn der Jungfrauenwahn ein Ende hätte“, sagt Protagonistin Seyran Ateş, „dann wäre der Wahnsinn vorbei.“

DER JUNGFRAUENWAHN (86 mins / 2015) *** Mit: Ahmad Mansour, Seyran Ateş, Zana Ramadani, Arife Yalniz *** Buch und Regie: Güner Yasemin Balci *** Kamera: Yoliswa von Dallwitz, Susanna Salonen *** Schnitt: Lena Rem *** Produktion: Andrea Ufer (HANFGARN & UFER Filmproduktion) *** Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Kathrin Brinkmann (ZDF/ARTE THEMA)


*** NO LAND´S SONG für den Deutschen Filmpreis nominiert ***
NO LAND´S SONG    Wenn ein einziges Konzert eine Revolution bedeuten kann

Unsere Produktion mit Torero Film und Chaz Productions wurde heute, am 16. März als einer von drei Dokumentarfilmen für den Deutschen Filmpreis nominiert. www.deutscher-filmpreis.de/nominierungen-2017/
Nach erfolgreichen Vorstellungen bei renommierten internationalen und deutschen Festivals mit etlichen Preisen, mehr als 70.000 Zuschauern in Frankreich und Deutschland schicken wir NO LAND´S SONG noch einmal auf Kinotour durch Deutschland. Für alle, die diesen couragierten und emotionalen Beitrag gegen religiöse und politische Engstirnigkeit gern auf der großen Leinwand sehen möchten, gibt es nun die Gelegenheit - Termine siehe unten. Regisseur Ayat Najafi ist bei allen Vorstellungen anwesend. Wir freuen uns auf Euer Kommen. Mitglieder der Deutschen Filmakademie erhalten bei allen Vorstellungen freien Eintritt.

www.nolandssong.com                        www.facebook.com/nolandssong

So 05. März 17:00 HEIDELBERG - Haus d. Kultur;
www.dai-heidelberg.de/de/
Mi 08. März 20:30 BERLIN - Dokfilmsalon @ Privatwirtschaft; Immanuel-Kirch-Str 21
So 12. März 17:00 Luxemburg - City Film Festival;
www.luxfilmfest.lu
Mo 20. März 19:30 LEIPZIG - die naTo; www.nato-leipzig.de
Do 23. März 19:30 BERLIN – Sputnik; www.sputnik-kino.com
So 26. März 11:00 MÜNCHEN - Arena Kino; www.arena-kino.de
So 02. April 12:00 DORTMUND - sweet sixteen; www.sweetsixteen-kino.de
Di 04. April 19:30 NEUSTRELITZ – Kachelofenfabrik; www.basiskulturfabrik.de
Mi 05. April 19:00 KÖLN - Odeon Kino; www.odeon-koeln.de
Fr 07. April 18:30 FRANKFURT/Main - Oreos Erben; www.orfeos.de
So 09. April 11:00 HAMBURG – Abaton-Kino; www.abaton.de/
So 09. April 12:00 PADERBORN – 
www.cineplex.de/paderborn/
 

The New York Times: Clearly showing courage in film making it goes into the hearts with artistic resistance, humor, friendship, and, ultimately, triumph in a country notorious for denying women’s rights.

DER SPIEGEL: Eine Musikerin nimmt es mit den Sittenwächtern auf -  Szenen, die in ihrer Absurdität unglaublich komisch sind.

Middle East Monitor: An obvious act of rebellion.

Deutsche Film- und Medienbewertung: Ein sensibles Plädoyer für Engagement, Kunst, kämpferische Lebensfreude und natürlich Musik.

KINO-ZEIT: Ein Film, der einem die Tränen in die Augen treibt und gleichzeitig glücklich macht.

Variety: A gripping documentary - finely tooled and multi-layered - full of ups and downs as a roller coaster, and bursting with beautiful music.

BAYERISCHER RUNDFUNK: Ein großartiger Film, voll ehrlicher Emotionen, der jedem Freigeist unter die Haut geht.

STADT BREMEN: Es ist dieser Mut und diese Bereitschaft, bis zum Äußersten zu gehen, die in jeder Minute des Films spürbar ist.

AMNESTY INTERNATIONAL: Ein spannender Dokumentarfilm über coole Frauen, die ihre Stimme erheben, um mit Musik zu sprechen.

FILMBEWERTUNGSSTELLE:
Ein kafkaeskes Anrennen gegen iranische Behördenstrukturen - voll subversiver Energie.

HOLLYWOOD REPORTER: Enthralling, riveting and empowering - a documentary about the fight for a woman's right to sing in Iran.

Filmseite & Trailer: www.nolandssong.com    
Facebook: www.facebook.com/nolandssong

Wenn ein Mann die Stimme einer Frau hört, die vielleicht sogar singt, könnte er sexuell stimuliert werden. Eine Frau, die solo auf einer Bühne singt, da kann kein Mann unbeteiligt bleiben, das ist undenkbar. Vielleicht am ehesten noch als Backgroundsängerin eines männlichen Sängers, das würde gerade noch gehen. Das sind die Empfehlungen, die die iranische Komponistin Sara Najafi von religiösen Führern und Beamten des Kultusministeriums bekommt, bei denen sie immer wieder vorspricht. Sie streitet, um die Erlaubnis für ein Konzert zu Ehren der berühmten iranischen Sängerin Qamar aus den 1920er Jahren zu bekommen, bei der weibliche Solosängerinnen auftreten und singen sollen. Aber man legt ihr immer mehr Steine in den Weg, und ein Erfolg des Projekts erscheint unmöglich. Doch Sara Najafi hat einen Traum. Und sie ist nicht bereit, ihn aufzugeben. Schon mit seinem ersten Film FOOTBALL UNDER COVER hat Regisseur Ayat Najafi den Mut iranischer Frauen porträtiert, die sich den Restriktionen widersetzen. Nun folgt er seiner Schwester, die stellvertretend für die neue Generation moderner junger Frauen steht, die das Alte hinterfragen und den Mut haben, Neues zu wagen. Ohne Rücksicht auf die eigene Sicherheit. Es ist dieser Mut und diese Bereitschaft, bis zum Äußersten zu gehen, die in jeder Minute des Films spürbar ist.  (Text: FBW + Volksbühne)   

Prädikat: "Besonders wertvoll“ ***** Nominierung Europäischer Filmpreis ***** Friedensfilmpreis Filmfestival Osnabrück ****  Special Mention, Krakow Filmfestival ***** Nestor Almendros Award for courage in filmmaking ***** Human Rights Watch Film Festival London/New York ***** Special Mention EXBERLINER Prize ***** Audience Award + Best Documentary, Montreal World Film Festival ***** Best Director, Noor-Filmfestival in Los Angeles ***** Best Documentary, Festival Int´l de Cine de Gijón ***** Youth Jury Award, Dok Leipzig ***** Audience Award, Middle East Now Filmfestival, Firenze ***** Special Mention, Festival International du Film des Droits de L´Homme, Paris

DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis


Erstausstrahlung *** IONA - ein Spielfilm von Scott Graham ***


Am 23. Nov. um 21.45 bei ARTE *** DIE HEIMLICHE REVOLUTION - Frauen in Saudi-Arabien *** ein Film von Carmen Butta und Gabriele Riedle


**** DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci gewinnt den Juliane-Bartel-Preis ****


DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci für den PRIX EUROPA nominiert


Am 9. Oktober um 16.15 h im KiKa: HAYA - ein Mädchen in Saudi-Arabien


In zehn Episoden - VON AMSTERDAM NACH ODESSA - jetzt bei Arte


Kinostart: NO LAND´S SONG von Ayat Najafi


CAMINO A LA PAZ beim Münchener Filmfest


Kinostart PELO MALO von Mariana Rondon


*****Grimme-Preis***** für PATONG GIRL - eine Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspiel


IONA von Scott Graham bei Achtung Berlin / New Berlin Film Award


GRIMME PREIS NOMINIERUNG - "Ein Klempner für tausend Seelen" von Anastasia Vinokurova


DIE ARIER - von Mo Asumang (92 mins / 2014)


AKTUELLE PRODUKTIONEN


DIE GRÖSSTE FAMILIE DER WELT ein Film von Marita Neher


PHILIP UND DIE TRAUMFABRIK am 1. Juni im KiKa


Kinostart CARNE DE PERRO von Fernando Guzzoni am 3. April 2014


Grimme-Preis Nominierung für AKRAM UND DIE MAUER IM MEER


ADOPTED - demnächst auf DVD


Chronobiologie - Wie tickt der Mensch ? Am 14. Februar um 21.45 Uhr auf ARTE


MOTHER´S DAY - Festivals


BETWEEN HOME von Jack Rath in Australien


BALLADA jetzt auf DVD


AUSGEDIENT von Michael Richter - Premiere mit Team und Protagonisten in Berlin