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CAMINO A LA PAZ beim Münchener Filmfest
Can a roadtrip change your life?

CAMINO A LA PAZ (ARG, D, NL 2015) von Francisco Varone eine Koproduktion mit Gema Films (Argentinien) und Habbekrats (Holland) läuft in der Reihe International Independants beim Münchener Filmfest.

Dienstag, 28.6.16, 17 h @ Münchner Freiheit 2

Donnerstag, 30.6.16, 22 h @  Gloria Palast

Freitag, 1.7.16, 20 h @ Münchner Freiheit 3

Sebastián (35) hat nur zwei Leidenschaften: Sein Lieblings-Rockband Vox Dei und einen in die Jahre gekommenen Peugeot 505. Als seine Freundin Jazmin Druck macht, weil sie Geld brauchen, versucht er sich mit seinem Oldtimer als Privattaxi-Fahrer. Unter seinen Fahrgästen ist der ältere Moslem Jalil, den ihm ein ungewöhnliches Angebot macht: Für eine attraktive Summe soll er den Mann ins 3.000 km entfernte La Paz in Bolivien fahren. Zögerlich nimmt Sebastian den Job an, den der alte Mann bis ins Detail geplant hat. Während der Reise geraten sich die beiden häufig in die Haare: Jalil krümelt das Auto voll, will nur arabische Musik hören und fünf Mal täglich zum Beten anhalten. Sebastián ist genervt, aber trotz ihrer Unterschiedlichkeit werden die beiden Männer letzlich vertraute Reisegefährten. Was als lästiger Job begann, wird für Sebastián ein bahnbrechender Trip zu sich selbst.

https://www.facebook.com/caminoalapazfilm

https://www.youtube.com/watch?v=8oS71L1t-F4

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DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis

Unsere ZDF/ARTE-Koproduktion "Der Jungfrauenwahn" (Redaktion: Burkhard Althoff, Kathrin Brinkmann) gefördert von der Nordmedia wurde mit einem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. In ihrem Dokumentarfilm beleuchtet Autorin und Regisseurin Güner Yasemin Balci das Verhältnis des Islams zur Sexualität. Einfühlsam zeigt sie, warum sexuelle Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben für junge Muslime heute noch immer zur Gefahr werden können. Aus der Jurybegründung: "Der Filmemacherin Güner Yasemin Balci gelingt es, für die Freiheit und Selbstbestimmung der Frau einzutreten, gleichzeitig den Schutz des Privaten zu wahren und die Voraussetzungen für eine moderne und zeitgemäße Gesellschaft unterschiedlicher Kulturen einzufordern." 

Was bedeutet es muslimisch  zu sein und in einer freien Gesellschaft zu leben? Wie verträgt sich die Herkunftskultur der Eltern mit den eigenen Wünschen? Welchen Stellenwert hat das Gebot der Jungfräulichkeit für junge Menschen aus Einwandererfamilien? In ihrem subjektiv erzählten Film bekommt die Journalistin und Filmemacherin Güner Yasemin Balci sehr persönliche Antworten auf diese Fragen. Balci ist als Tochter türkischer Einwanderer in Berlin-Neukölln aufgewachsen. Es hat sie schon früh beschäftigt, warum es immer wieder ihre muslimischen Nachbarn sind, die ihren Kindern das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben verwehren. Und: Welchen Preis die junge Generation zahlen muss, um frei zu sein. Der Psychologe Ahmad Mansour, die Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş, die Femenaktivistin Zana Ramadani und die junge Studentin Arife Yalniz sind die Protagonisten des Films. Sie alle mussten kämpfen, um selbstbestimmt leben zu können, mussten mit ihren Familien und Freunden brechen, weil sie sich nicht an Moralvorstellungen halten wollten, die Sexualität unter Strafe stellen und noch heute in vielen Moscheen so gepredigt werden, wie vor 900 Jahren, als der muslimische Philosoph Al-Ghazali sein „Buch der Ehe“ schrieb. Sie alle arbeiten daran, die Gesellschaft aufzuklären und zu verändern. Ihr Anliegen ist persönlich und politisch zugleich. Vieles von dem, was heute vor allem als Problem von muslimischen Migranten verhandelt wird, wie die Unterdrückung von Frauen, überhöhter Machismo und Gewaltbereitschaft bei Männern, Zwangsehen und Gewalt im Namen der Ehre, hat seinen Ursprung beim zentralen Thema der gesamten muslimischen Welt: Die Verteufelung der weiblichen Sexualität. „Wenn der Jungfrauenwahn ein Ende hätte“, sagt Protagonistin Seyran Ateş, „dann wäre der Wahnsinn vorbei.“

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-06/37592045-bayerischer-fernsehpreis-fuer-vier-produktionen-von-zdf-und-arte-007.htm

DER JUNGFRAUENWAHN (86 mins / 2015)
Buch und Regie: Güner Yasemin Balci
Kamera: Yoliswa von Dallwitz, Susanna Salonen
Schnitt: Lena Rem
Produktion: Andrea Ufer (HANFGARN & UFER Filmproduktion)
Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Kathrin Brinkmann (ZDF/ARTE THEMA)
Mit: Ahmad Mansour, Seyran Ateş, Zana Ramadani, Arife Yalniz

Kinostart: NO LAND´S SONG von Ayat Najafi


Kinostart PELO MALO von Mariana Rondon


*****Grimme-Preis***** für PATONG GIRL - eine Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspiel


IONA von Scott Graham bei Achtung Berlin / New Berlin Film Award


GRIMME PREIS NOMINIERUNG - "Ein Klempner für tausend Seelen" von Anastasia Vinokurova


DIE ARIER - von Mo Asumang (92 mins / 2014)


AKTUELLE PRODUKTIONEN


DIE GRÖSSTE FAMILIE DER WELT ein Film von Marita Neher


PHILIP UND DIE TRAUMFABRIK am 1. Juni im KiKa


Kinostart CARNE DE PERRO von Fernando Guzzoni am 3. April 2014


Grimme-Preis Nominierung für AKRAM UND DIE MAUER IM MEER


ADOPTED - demnächst auf DVD


Chronobiologie - Wie tickt der Mensch ? Am 14. Februar um 21.45 Uhr auf ARTE


BALLADA jetzt auf DVD


BETWEEN HOME von Jack Rath in Australien


MOTHER´S DAY - Festivals


AUSGEDIENT von Michael Richter - Premiere mit Team und Protagonisten in Berlin